Steckbrief des Monats: Mai 2011

 


Walter Salzmann

unser ältester aktiver Ruderer

 

Geburtstag:

1922

Mitglied im Verein seit:

1937

Beruf/Schule

Kaufmann

Über mich selbst…

Mir sind die sogenannten Sekundärtugenden wie Pünktlichkeit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit und Ordnung wichtig. Darauf habe ich damals auch als Ruderwart hier im Verein geachtet.

Lieblingsspruch/Motto:

Habe ich nicht.

(Ruder-)Sportliche Erfolge:

Die genaue Zahl meiner Siege? Da müsste ich erst einmal nachzählen, aber mit den Rennen im Masterbereich dürften es über 30 Siege als Ruderer sein und dann kommen noch die Siege als Rennsteuermann hinzu.

Bereits 1937 fuhr ich als Rennsteuermann in dem berühmten Gaber-Achter von Sieg zu Sieg, 1938 erreichten wir einen zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Dann kam der 2. Weltkrieg, den ich bei der Marine  auf einem Minensucher verbrachte, und nach dem Krieg ging es weiter, diesmal als Ruderer. 1951 gelang uns auf der Deutschen ein dritter Platz im Vierer-ohne Stm und der Höhepunkt war die Deutsche Meisterschaft im Achter mit Rolf Alles am Schlag und dem unvergessenen P. Deblitz auf Fünf.

Lieblingsbootsklasse:

Natürlich der Achter, wo ich gerne auf Nummer Eins sitze, in jedem Falle aber die Riemenboote, denn früher wurde kaum geskullt.

So kam ich zum Rudern:

Ich fing als „Vorwärtswassersportler“ im Kanuklub an; der damalige Vorsitzende der Amicitia, Herr Camphausen, war Kunde in unserem Geschäft und hat mich dann zum Rudern gebracht.

Meine sportlichen Ziele:

Ich hatte eigentlich keine klaren sportlichen Ziele, habe aber das gemacht, was ich gerne tat und bin mit meinem sportlichen Erfolg insgesamt sehr zufrieden. Noch heute rudere ich regelmäßig, meist zweimal die Woche. Ich bin überhaupt sehr mit dem Verein verbunden. Meine Frau ist früher übrigens auch gerudert und mein Sohn Peter ist auch Mitglied und war ebenfalls ein erfolgreicher Ruderer.

Was ich richtig gut kann…

Das sollen andere beurteilen.

Wenn nicht im Ruderboot findet man mich hier:

Ich fahre gerne mit dem Rad und gehe fast täglich schwimmen und lege dabei i.d.R. 1000 m zurück.

Was ich sonst noch sagen wollte:

Ich habe immer die Kameradschaft in unserem Verein geschätzt. Manchmal entstanden daraus lebenslange Freundschaften, ich denke da z.B. an meinen alten Freund Dr. Rudi Bosch, der vor nicht allzu langer Zeit verstorben ist und mit 90 das letzte Mal in einem Boot saß.


 

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