Ruderregatta ohne Wasser oder: Trockenrudern auf dem Ergo
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Für
Noch-Nicht-Ruderer: Was ist eigentlich ein Ergo-Cup? Im Winter, wenn die lange Dunkelheit und die
Wetterverhältnisse es nur selten zulassen, auf dem Wasser zu rudern, dann
werden Kraft, Ausdauer und Kondition trainiert. Neben dem Training auf der
Hantelbank, der Beinpresse oder dem Laufen ist das Fahren auf dem
Ruderergometer wichtigster Bestandteil des Wintertrainings. Ruderergometer sind Geräte, mit denen Sportler den
Bewegungsablauf in Ruderbooten in der Halle simulieren und trainieren können.
Wie beim Rudern auf dem Wasser werden nahezu alle Muskelgruppen des Körpers
trainiert, das gesamte Gelenksystem beansprucht, das Herz-Kreislaufsystem
gestärkt und der Sportler erhält wetterunabhängig gute Trainingsreize für die
Entwicklung der Ausdauerleistung. Ursprünglich war der Ruderergometer also nur als
Trainingsgerät und zur Verwendung im Leistungstest für Leistungssportler
gedacht. Inzwischen hat sich das „Hallen-Trocken-Wettrudern“ auf Ergometern
aber als eigenständige Sportart und Wettkampfdisziplin etabliert. Bei einem Ergotest stehen mehrere miteinander vernetzte
Ruderergometer nebeneinander, auf denen die Ruderer - den Gegner jederzeit im
Blick - gleichzeitig um jeden virtuellen Meter kämpfen. Die Daten werden
dabei anhand kleiner Schiffsymbole grafisch umgesetzt und auf einer großen
Leinwand präsentiert. Der Zuschauer ist so jederzeit über den aktuellen
Rennverlauf bestens informiert. |
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Windräder
surren, Rollsitze gleiten über Rollschienen, die Ruderer ziehen, was das Zeug
hält, Gesichtszüge werden immer verbissener und sie kommen doch keinen Meter
voran. Sie sitzen nämlich nicht in einem Boot, sondern auf dem
Ruderergometer. Die,
die sich sonst gemeinsam setzen – in ein Boot hinein und den
Naturgewalten aus nämlich - um auf Regatten Siege zu erringen, kämpfen nun
gut geschützt in einer Halle, jeder individuell um die beste Platzierung. Und
jeder ist allein gegen die Zeit. Es
ist also wieder einmal soweit – es ist Ergo-Cup!
Der
Ergo-Cup Rhein-Neckar in Ludwigshafen wird immer beliebter. Auf 15
miteinander vernetzten Concept-2-Ergometern wurden am 23. Januar 2010 die
Rennen des inzwischen zum dritten Mal stattfindenden Wettkampfs ausgetragen.
Hervorragende Vorbereitung vom Team des Ludwigshafener RV rund um Christian
Knab garantierte auch diesmal wieder einen reibungslosen Ablauf.
Kompliment an dieser Stelle über den Rhein! Der
Eintritt für Zuschauer, Eltern und Freunde war natürlich wie immer kostenlos
und die Rennen versprachen so manches Mal eine Gänsehaut, die durch den
Funken ausgelöst wurde, der in keinem Bereich des Rudersports so ungebremst
von den Sportlern auf die Fans überspringen kann, wie bei einem
Ergo-Cup. Bereits
im Vorfeld hatte es siebzehn Amicitianer in Armen und Beinen gejuckt, sich
mit den Kontrahenten der bevorstehenden Saison konditionell im Duell zu
messen. Genau wie im Sommer traten die Sportler je nach
Altersgruppierung über unterschiedliche Distanzen gegeneinander an, diesmal
waren es aber virtuelle 1000, 1500 oder 2000 Meter. Im
Schüler- und Studentenbereich wurden nicht nur Einzelwettbewerbe ausgetragen,
sondern hier gingen auch 4x500-Meter-Staffeln an den Start. Für
die drei Amicitia-Trainer Christoph Börlin, Tobias Schuhmacher und Constantin
Lentz war dieser Ergo-Cup eine gute Standortbestimmung, die durchaus gezeigt
hat, dass in Mannheim Potenzial vorhanden ist, um zukünftig
schlagkräftige Mannschaften aufzubauen. Besonders hervorzuheben waren aus
Amicitia-Sicht sicherlich einmal mehr Philipp Klüter und Alessa Boschert, die
in ihren Rennen einen dritten bzw. zweiten Platz errudern konnten. Aber auch
einige Andere übertrafen ihre Erwartungen im Blick auf Zeiten und Leistungen. Im
Einzelnen waren, beginnend bei den Jüngsten, für die Amicitia am Start (in
alphabetischer Reihenfolge): |
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14jährige Jungen: |
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Max Matthey |
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14jährige leichtgewichtige
Mädchen: |
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Lisa-Christin Höflich |
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B-Junioren: |
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David Galetka
Mattis Hamann
Philipp Klüter
Frederik Kuntze
Jan Preston
Cornelius Runtsch
Simon Weber |
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Leichtgewichtige
B-Junioren: |
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Stefan Weißling |
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B-Juniorinnen: |
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Eva Werner |
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A-Junioren: |
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Lars Hamann
Tim Henninger
Maximilian Schulz |
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Leichtgewichtige
A-Junioren: |
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Tobias Schneider |
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A-Juniorinnen: |
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Alessa Boschert |
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Männer-Sprint: |
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Edgar Gräber |
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