Oberrheinische Frühregatta bei strahlendem Sonnenschein
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Wenn einmal im Jahr die Containerschiffe, Schlepp- und
Schubverbände aus dem Mühlauhafen verbannt sind, weil dort mehr als
eintausend Ruderboote ihre Runden drehen und Bahnen fahren – dann ist
Oberrheinische Frühregatta! Wenn dann, wie in diesem Jahr, sommerlich warme Temperaturen
herrschen bei strahlendem Sonnenschein, dann pulsiert das Leben rund um das
Hafenbecken umso mehr. Ein großes Helferteam aus den Mitgliedsvereinen des
Mannheimer Regattavereins rund um Regattaleiterin Karin Stephan haben mit
großem Engagement eine Regatta organisiert und durchgeführt, die sich auch in
diesem Jahr wieder mit den anderen großen deutschen Regatten durchaus messen
kann. Fast 1300 gemeldete Boote starteten in Rennen, die fast im Minutentakt
große Spannung boten.
Den Auftakt bildete am Samstagvormittag die Kinderlangstrecke.
Zwölf- bis Vierzehnjährige machten sich nacheinander auf eine 3 km lange
Strecke, in deren Mitte gewendet werden musste. Auch die Amicitia hatte hier
einen Doppelvierer mit ihren Jüngsten gemeldet: Julian Schröder, Leon
Herrtwich, Felix Gehring, Moritz Gehring und Steuerfrau Lisa-Christin
Höflich hießen die Ersten, die in den blau-weißen Vereinsfarben mit der
Startnummer 1 an den Start gingen und allererste Regatta-Erfahrungen
sammelten:
Ab dem Nachmittag fanden dann die Rennen in Abteilungen statt,
jeweils bis zu 6 Boote konnten in Bahnen nebeneinander antreten. Die Kinder
legten dabei eine Strecke von 1000 Metern zurück, alle älteren Sportler
fuhren über eine Distanz von 1500 Metern. Den ersten Regattatag beschloss Philipp Klüter
besonders erfolgreich. In einem packenden B-Junioren-Einer-Rennen setzte er
sich in der Leistungsklasse 1 mit einer Zeit von 5:43.39 gegen ein starkes
Starterfeld durch. Auch Bettina Haueisen siegte gemeinsam mit ihrer
Partnerin Sonja Arnold-Keifer aus Heilbronn in ihrem Rennen: Im leichten
Juniorinnen-A-Doppelzweier fuhren sie mit einer Zeit von 6:08.60 ebenfalls in
der Leistungsklasse 1 ihren Konkurrentinnen davon. Auch am zweiten Regattatag überzeugte Philipp Klüter.
Im Doppelzweier der B-Junioren fuhr er mit seinem Partner Moritz Wuerich aus
Marbach einen Sieg heraus. Zwei Steuersiege trug Stefan Weißling zur Bilanz der
Amicitia bei, der den B-Junioren-Vierer gegen einen bzw. zwei Gegner an
beiden Regattatagen zum Sieg steuerte. Rudernd im Boot war einmal mehr Philipp
Klüter ebenfalls an einem dieser Siege beteiligt. Weitere Sportlerinnen und Sportler der Amicitia neben den
schon Genannten waren: Lars Hamann, Mattis Hamann, Maximilian Matthey, Jan
Preston, Alisha Saelz, Simon Weber und Eva Werner. Die
detaillierten Ergebnisse aller Rennen findet man auf der Seite des Mannheimer Regattavereines. Dass der MRV Amicitia diesmal mit so wenigen Aktiven an den
Start gehen konnte (bei den A-Junioren sogar nur ein einziger Ruderer), hat
sicherlich ganz unterschiedliche Gründe: Krankheiten und Verletzungen oder
Prüfungsvorbereitungen sind sicherlich einige davon. Weitere Ursachen bleiben
zu überdenken. Dennoch zum Gelingen der Regatta beizutragen, dazu hatten sich
aber zahlreiche Amicitianer bereit erklärt, manche sogar in Doppelfunktion:
Sportvorstand Benjamin Wolf, Wendelin und Claudia Wolf oder
Hans Jörg Bindner seien stellvertretend benannt. Tatkräftig unterstützt hat
natürlich auch Amicitia-Vorstand Norbert Ufer:
Allen erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern herzlichen
Glückwunsch zur guten Renn-Leistung, allen engagierten Helferinnen und
Helfern Dank für den Beitrag zum Gelingen der Regatta! |