Amicitia startet in Heidelberg und Köln
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21./22.05.2011 Ein
Wochenende der sportlichen Großereignisse… Während
im heimatlichen Mannheim Ausnahmezustand herrschte und sich Tausende von Langstreckenläufern
beim MLP-Marathon eine Hitzeschlacht lieferten, traten die Amicitia-Ruderer in unterschiedlichen Bootsgattungen bei
Regatten in Heidelberg und in Köln an. Trainer
Christoph Börlin
war mit den jüngeren Sportlern im benachbarten Heidelberg, während Tobias Schuhmacher gemeinsam mit Marcus Herrmann und Christian Knab die leistungsstärkeren Regattaruderer nach Köln
begleitete. Die
wichtigsten Rennen aus Amicitia-Sicht bei der Internationalen Juniorenregatta in
Köln im Überblick: Juniorinnen-Vierer
B: Am Samstag fuhren die jungen Frauen, trotz eines Krebses, den sie gezogen
hatten, nicht nur ein sehr gutes, sondern vor allem auch ein siegreiches
Rennen. Am Sonntag konnten sich Eva
Werner und ihre Teamkolleginnen Marina
Warncke, Vitoria
Karl und Celin Wagner nicht ganz so gut
präsentieren und kamen auf dem zweiten Platz ins Ziel. Dennoch ist hier, auch
wenn sich die siegreiche gegnerische Mannschaft diesmal physisch deutlich
stärker zeigte, Potenzial zu erkennen, das noch zahlreiche Siege der Mannheimerinnen
in dieser neuen Bootsklasse erwarten lässt.
Im
Doppelzweier der B-Junioren platzierten sich Mattis Hamann und Andre Kinle vor den Augen der zufriedenen Trainer samstags
im guten Mittelfeld. Auch sie konnten am Sonntag aber leider ebenso wie die
Mädchen nicht ganz an diesen Erfolg anknüpfen, gegen Ende des Rennens fehlten
einfach ein paar Körner. Dennoch sind auch diese beiden auf gutem Weg zu
beobachten.
Im
Leichtgewichts-Doppelzweier wurden zwei unterschiedliche Besetzungen
ausprobiert. Am Samstag fuhr Leonard
Hertz mit Simon Klüter, am Sonntag dann gemeinsam mit Til Zeilfelder. An beiden Tagen kamen die Sportler leider
nicht ganz optimal in ihr Rennen und mussten dem starken internationalen
Teilnehmerfeld Tribut zollen. Im
Leichtgewichtseiner präsentierte sich Til
Zeilfelder zwar mit gleichmäßigem
Streckenschlag, musste sich aber der physischen Überlegenheit der Gegner
geschlagen geben. In
der gleichen Kategorie trat Simon Klüter mit einer hervorragenden Leistung an und konnte
seine Abteilung klar mit 7 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden und
gewinnen. Für
das Baden-Württemberg-Team startete Maximilian
Matthey sowohl am Samstag wie am Sonntag im Junioren-B-Achter. Während
das Rennen am ersten Regattatag noch zugunsten der Gegner ausgegangen war, konnten
die 8 Sportler aus dem „Ländle“ am Sonntag deutlich mehr Potenzial zeigen und
kamen 15 Sekunden schneller als am Vortag auf einem vierten Platz ins Ziel. Ebenfalls
für die baden-württembergische Ruderjugend und das Südwestteam betrachtete Stefan Weißling die Rennen sozusagen
„aus anderer Perspektive“, nämlich mit dem Gesicht in Fahrtrichtung: Er
steuerte unterschiedliche Vierer und Achter, mit denen er jeweils im guten
Mittelfeld bzw. einmal auf einem zweiten Rang ins Ziel gelangen konnte. [Ergebnisse aus Köln
geordnet nach Rennklassen] Über Sonnenschein und warme Temperaturen konnten
sich die Sportler während ihrer Rennen in Heidelberg freuen, da der angekündigte
und gefürchtete Wolkenbruch erst zwei Stunden nach Regattaende einsetzte. Moritz
Gehring und Nils Kocher zeigten im Doppelzweier der Kinder ein gutes Rennen,
wobei von Samstag zu Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen
war. Mit ihren Leistungen qualifizierten sich die beiden für den
Bundeswettbewerb der Kinder in München, wo sie dann die
baden-württembergische Ruderjugend vertreten werden. Moritz
fuhr darüber hinaus auch in seinem Einer sehr gut und konnte am Sonntag sogar
einen Sieg in der gesetzten ersten Abteilung erringen. Da er sich bereits wie
oben erwähnt im Zweier für den Bundeswettbewerb qualifiziert hatte, wird er
nicht zusätzlich auch noch im Einer in München antreten, obwohl auch diese
Leistungen in Heidelberg ihn dazu berechtigt hätten:
Leon Becker und Felix
Gehring fuhren samstags noch nicht ganz so technisch sauber, wie Trainer
Christoph Börlin sich das gewünscht hätte. Am
Sonntag war die erfreuliche Bilanz aber ein deutlicher technischer Zugewinn
und damit auch ein Sieg in ihrer zweiten Abteilung:
Konstantin Hofmann fuhr auf seiner allerersten Regatta überhaupt und
zeigte ein beachtenswertes Rennen vor allem vor dem Hintergrund, dass er erst
in diesem Jahr das Rudern als neue Sportart für sich entdeckt hat. Im Zweier
fuhr er gemeinsam mit Julian Schröter,
der ebenfalls noch nicht über umfangreiche Rennerfahrung verfügt:
Lukas Scheurich und Pascal Jarmowski gaben ebenfalls ihr Debüt im Ruderrennsport
und fuhren am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und unter den Augen
zahlreicher Zuschauer auf dem Neckar ihr allererstes Rennen. Philipp Matthey präsentierte sich an beiden Tagen sehr zur
Zufriedenheit seines Trainers im Einer und ließ deutliche Fortschritte seit
seinen letzten Rennen im Mühlauhafen erkennen. Sowohl
in Köln wie in Heidelberg zeigten sich die Trainer mit ihren Sportlern
zufrieden. In allen Gruppierungen sind Amicitia-Ruderer
zu finden, die im guten Mittelfeld oder sogar an der Spitze mitfahren können.
Bei allen Sportlern waren seit Saisonbeginn Leistungssteigerungen zu
erkennen, aber durchaus auch in sehr positivem Sinne Weiterentwicklungspotenzial.
Also - weiter so… |