Heidelberger Ruderregatta
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Am Wochenende des 15. und 16. Mai 2010 fand in Heidelberg unterhalb
des Schlosses auf dem Neckar die 76. Heidelberger Ruderregatta und die 87.
Heidelberger Junioren-Regatta statt.
Gleichwohl es am Samstag kühl und trüb war, herrschten an
diesem ersten Regattatag doch optimale Ruderbedingungen – Wasser- und Windverhältnisse
ließen ausgeglichene, faire Wettkämpfe zu. Am Sonntag blieb es zwar
durchgehend trocken und ab und an kam auch die Sonne zum Vorschein, doch
machten an diesem zweiten Tag Wind und Wellen den Ruderern deutlich mehr
Schwierigkeiten. Unterbrochen von einigen Regattapausen, die nötig waren, um
den Neckar für die ansonsten gesperrte Berufsschifffahrt zu öffnen, gingen im
engen 2- und 3-Minutentakt die Boote auf 4 Bahnen nebeneinander ins Rennen. Die Trainer des MRV Amicitia Christoph Börlin, Daniel
Klüter, Tobias Schuhmacher und Constantin Lentz äußerten sich im Großen und
Ganzen nicht unzufrieden mit den Sportlern, die sie in eher überschaubarer
Anzahl an den Start geschickt hatten. Ganz besonders zufrieden konnten sie diesmal mit ihren
weiblichen Ruderinnen sein, von denen jede Amicitia-Sportlerin
mindestens einen Sieg errang! Nach einem guten Rennen in der vergangenen
Woche in München konnte Bettina Haueisen mit ihrer Partnerin aus
Heilbronn auch in Heidelberg wieder an diese Leistungen anknüpfen und errang
im Doppelzweier der A-Juniorinnen einen souveränen Sieg. Ebenso wie Lisa-Christin
Höflich, die ihr Einerrennen in kämpferischem Endspurt für sich
entscheiden konnte. Und auch Eva Werner reihte sich mühelos in die
Liste der Amicitia-Siegerinnen ein. Herzlichen
Glückwunsch den Dreien! Bei den männlichen Jugendruderern ist einmal mehr
hervorzuheben Philipp Klüter, der eine Alterklasse hoch gemeldet eine
grundsolide Leistung zeigte und in seinem Lauf Zweiter wurde. Heidelberg war aber auch eine Regatta, bei der die jüngeren Amicitia-Ruderer Neuland erkunden und sich erstmals mit
Gegnern auf 1000 Metern messen durften. Man war sich im Klaren, dass dies ob
der sehr starken Konkurrenz nicht ganz so leicht werden würde. Dennoch gingen
die jugendlichen Sportler ganz unbeschwert an den Start, so z.B. die beiden
Brüder Felix und Moritz Gehrling oder
Simon Klüter, der gemeinsam mit Max Matthey
im Doppelzweier einen zweiten und einen dritten Rang errunderte:
Auch Carl Trautmann sammelte in Heidelberg erste Rennerfahrungen und lieferte in der Altersklasse der 13-Jährigen
ein super erstes Rennen und belegte einen denkbar knappen zweiten Rang.
Gemeinsam mit Julian Schröder sollte er im leichten Doppelzweier
starten, verpasste hier jedoch den Start – dies war sicherlich der noch nicht
vorhandenen Erfahrung und der Aufregung geschuldet. Tobias Schneider und Tim Henninger übertrafen im Doppelzweier der
A-Junioren die Erwartungen der Trainer, blieben in ihren Einzelrennen jedoch
deutlich dahinter zurück, wo beide nur mühsam in ihren Lauf fanden. Simon Weber fuhr mit seinem Zweierpartner aus Ludwigshafen ein Rennen,
bei dem leider leichte Steuerprobleme vorherrschten und bei dem es dadurch
lediglich zu einem 3. Platz reichte. Stefan Weißling fehlte in seinem Einerrennen der
leichten B-Junioren die Kraft, gegen den Gegenwind anzukämpfen und er kam
trotz eines technisch sauberen Rennens als Letzter ins Ziel. |