Herbstwanderfahrt der Freizeitgruppe vom 2. bis 4. Oktober
2009
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Die
Herbstwanderfahrt führte Michi, Nicole, Matthias, Michael, Holger und Olaf
von Iffezheim bei Rhein-Kilometer 334 hundert Kilometer stromabwärts bis zum MRV
Amicitia zurück. Dabei war die Tour eine
reine Gepäckfahrt ohne Landdienst. |
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Am
Donnerstag, 1.10. traf sich ein Teil der Mannschaft zum Umbau, Verladen und
Transport von Eisbär und Tschudin zum Kanuclub Iffezheim an der Staustufe Iffezheim.
Beide Boote wurden mit Steuermann gefahren. Am
Freitag reisten wir alle mit dem Zug nach Baden-Baden. Nach Bezug des
6er-Zimmers in der Jugendherberge galt es, das Nachtleben Baden-Badens zu
erobern. In einem indischen Restaurant trafen wir auf einen Wirt, der sich
offenbar seine Rezepte aus dem Internet googelt, was aber dem Geschmack und
der Schärfe keinerlei Abbruch tat. Nach dem Essen unternahmen wir einen
Stadtrundgang, der trotz Dunkelheit erahnen ließ, dass Baden-Baden eine
schöne Stadt ist. Ein Hausbräu bildete den Abschluss des Abends.
Samstagmorgen
brachen wir nach dem Frühstück auf in Richtung Iffezheim, entgegen der
bisherigen Planung statt mit dem ÖPNV mit Taxis – schließlich hatte die
Ruderkasse bei der günstigen Nacht in der Jugendherberge nicht zu sehr
gelitten. Beim
Zusammenbau der Boote stellte sich heraus, dass beim Verladen offenbar ein
mathematisch veranlagter Ruderkamerad gefehlt hat: 7 Paar Skulls bei 4
Ruderern und 2 Steuerleuten ist eine großzügige Reserve.
Auch
im Bereich Geometrie erwies sich die Verlademannschaft als schwach. Das
mitgenommene Stemmbrett der Position 3 des Tschudin, welches durch den Einbau
des Steuersitzes frei wurde, lässt sich nun mal nicht auf Position 2 einbauen
– höchstens dort festbinden … Diese
Hilfskonstruktion erwies sich jedoch durchaus als rudertauglich, auch wenn
sie den Gleichgewichtssinn des dort Rudernden schon arg strapazierte. Zwar
passten bei Eisbär die Stemmbretter, jedoch wurde auch er nicht von den
logistischen Unzulänglichkeiten verschont. Die für den Transport
abgeschraubten Ausleger fanden nicht alle den Weg nach Iffezheim, so dass der
Platz 1 im Bug mit dem Ausleger der Position 4 fahren musste.
Doch
auch alle diese ungeplanten Schwierigkeiten konnten uns letztendlich nicht davon
abhalten, bei Kilometer 334 auf einem Altrheinarm zu starten. Bei schönem
Wetter sind wir durch eine idyllische Flusslandschaft gerudert, ehe wir uns
unterhalb der Staustufe den großen Binnenschiffen und schnellen Motorbooten
stellen mussten. Der niedrige Wasserstand des Rheins machte das Gewässer zwar
manchmal etwas eng, erleichterte aber gleichzeitig das Steuern. Ausgestattet
mit reichlich Proviant war die Mittagspause des ersten Tages bei
Mit
Hilfe der Rheinströmung ließen sich die ersten
Der
zweite und damit schon letzte Rudertag begann mit einem sehr leckeren
Frühstück im Ruderclub. Derart gestärkt nahmen wir Kurs auf Speyer. Die
Aussicht auf den Dom war sowohl von stromauf- wie stromabwärts absolut
phantastisch. Relativ wenig Schiffsverkehr erleichterte die Fahrt, so dass
recht bald Rheinau und Altrip erreicht wurden. Für die anwesenden Ingenieure
war natürlich die „Besichtigung“ des GKM von größtem Interesse. Eine letzte
Pause wurde im Otterstadter Altrhein
gemacht, ehe es auf die letzten Kilometer zum Neckar und abschließend
auf die „Zielgerade“ ging. Mit Einbruch der Dämmerung musste nur noch als
letztes Hindernis das Anlegen an dem nahezu trocken liegendem Bootsanleger
gelingen. Mit diesem Manöver ging ein sehr schönes Ruderwochenende der
Freizeitgruppe zu Ende.
Olaf
Berke |
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