Kurpfälzische Langstrecken-Test-Regatta 2010
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21. November 2010
„Full
Body Power Work-out“ am Fuße des Fernmeldeturms bei kalten
Witterungsbedingungen und unendlich erscheinende sechs Kilometer – so stellte
sich die 5. Kurpfälzische Langstreckenregatta am heutigen Sonntag in Mannheim
für die Sportler dar. Die
Strecke führte auf dem Neckar entlang, beginnend in Höhe Neuostheim, vorbei
am Fernmeldeturm und am Klinikum, unter der Kurpfalzbrücke hindurch, vorbei
am Industriehafen rechter Hand, bis die Ruderer vor Anstrengung schwitzend,
aber mit meist kaltem Atem endlich das Ziel an der Kammerschleuse erreichten.
(Und dann mussten sie erschöpft 4 Kilometer zurück zum Steg rudern – „das ist
wirklich hart, da willst du nicht mehr“, äußerte ein B-Junior.)
Bei
rund 270 Booten mit Ruderern aus dem ganzen süddeutschen Raum herrschte ein
reges Treiben auf der Strecke. In Einern und Zweiern legten die zumeist
jugendlichen Sportler sozusagen „die erste Regatta der Saison 2011“ zurück,
da sie in den 2011 geltenden Alterklassen antraten. Die erzielten Zeiten
dienen als Vergleichs- und Ausgangswerte für das nun anstehende
Wintertraining. Die im Frühjahr folgende Langstreckenregatta in Breisach wird
im Abgleich mit den heute erbrachten Leistungen zeigen, wie effektiv das
Training in den Wintermonaten gewesen sein wird.
Aber
auch eine Standortbestimmung der einzelnen Sportler durch Trainer und
Landestrainer war heute angezeigt. Welche Renngemeinschaften können gebildet,
welche Zweierpaarungen sinnvoll zusammengestellt werden? Darüber sollte
Aufschluss gewonnen werden.
Im
halbminütigen Abstand gingen die Boote unter weitgehend vergleichbaren
Rennbedingungen auf die Strecke, der erste Start erfolgte um 10 Uhr, der
letzte um 15.00 Uhr. Während dieser Zeit blieb der Neckar für die
Berufsschifffahrt komplett gesperrt, nicht zuletzt auch, um die Sicherheit der
Sportler zu gewährleisten. Die
beiden schnellsten Ruderer des Tages waren bei den Senioren A zu finden. Im
leichten Zweier ohne benötigten Sascha Robertson aus Frankfurt und Samuel
Garten aus Gießen gerade einmal 19:30 Min. bis ins Ziel. In
hervorragender Form präsentierten sich aber auch die Mannheimer Sportler.
Nicht nur die Trainer des MRV Amicitia zeigten sich zufrieden, sondern auch
die im Mannheimer Regattaverein tätigen Verantwortlichen insgesamt. Für
die Amicitia waren heute am Start: |
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Daniel
Klüter, der das Ziel nach 22:13 Min.
als Zweiter seiner Rennklasse erreichte. Mattis
Hamann mit seinem Ludwigshafener
Partner Marcel Molitor im Zweier ohne, ebenfalls Zweite ihrer
Rennklasse (22:30 Min) [Foto oben] Til
Zeilfelder (mit Leonard Herz aus
Ludwigshafen im Doppelzweier, 22:23 Min.) Simon Weber (23:03 Min) Max Matthey (23:52 Min.) Bettina
Haueisen (24:22 Min.) Lisa-Christin
Höflich (mit Diana Sola aus
Ludwigshafen, 24:37 Min.) Eva
Werner (24:38 Min.) |
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Respekt
und Glückwunsch an sie alle, die trotz eisiger Kälte hoch motiviert ihr
Bestes gegeben haben!
Die
Saison 2011 ist nun also eröffnet. Für die anstehenden Winter-Wettkämpfe auf
dem Ruderergometer, z.B. am 22. Januar in Ludwigshafen, haben sich die Mannheimer
Ruderer Einiges vorgenommen, bevor es dann im Frühjahr mit der Langstrecke im
Südbadischen und nicht zuletzt mit der heimischen Oberrheinischen Frühregatta
im Mannheimer Mühlauhafen wieder zurück auf das Wasser gehen wird. Die
detaillierten Ergebnisse der Langstrecke finden Sie in Kürze auf der Seite
des Mannheimer Regattavereins
oder bereits heute bei tonda. |
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