„1000 Meter Lauffen für alle“
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24./25. Juli 2010 Sonst
rudern sie je nach Alter eine Distanz von 1000, 1500 oder 2000 Metern –
diesmal hieß es: ein Kilometer für alle! Einen Kilometer rudern also,
nicht laufen, aber in Lauffen auf dem Neckar – bei den
baden-württembergischen Landesmeisterschaften 2010.
Unter
den kritischen Blicken der diesmal vollzählig versammelten Trainerschaft (Constantin
Lentz, Daniel Klüter, Christoph Börlin, Tobias Schuhmacher) gingen
Kinder, B- und A-Junioren des MRV Amicitia an den Start und kehrten
tatsächlich am Sonntag Abend mit einem erhofften und auch erwarteten
Landesmeistertitel ins heimatliche Mannheim zurück: Einmal mehr war es der
derzeit größte Hoffnungsträger des Vereins, Philipp Klüter, der seinen
Junior-B-Einer souverän gewinnen konnte. „Spitze!“ äußerte Trainer Tobias
Schuhmacher und mehr ist dem auch nicht hinzuzufügen!
Aber es gibt weitere Erfolgsmeldungen zu verzeichnen: Eva
Werner fuhr im Juniorinnen-B-Finale ein sehr gutes Rennen und verpasste
mit ihrer Zeit von 4:34.91 Min. einen Medaillenplatz nur knapp, war aber mit
ihrem vierten Rang sichtlich zufrieden. Lobend äußerte sich Trainer
Schuhmacher auch über Mattis Hamann, bei dem in dieser Saison eine
enorme Entwicklung zu sehen war und der in Lauffen sein bisher bestes Rennen
zeigen konnte:
Simon Weber und Philipp Klüter fuhren nach einem hervorragenden Vorlauf
im Doppelzweier-Finale der Junioren B auf einen guten Bronzemedaillenrang. Im Bereich der A-Junioren war es vor allem Bettina Haueisen,
die überzeugte. In einem wegen starkem Gegenwind sehr schweren Einer-Finale
(Lgw.) erruderte sie einen hervorragenden Vizelandesmeistertitel und musste
sich hier lediglich Sonja Arnold-Keifer aus Heilbronn geschlagen geben, mit
der sie üblicherweise im Rahmen einer Renngemeinschaft im Zweier gemeinsam
trainiert und bei Regatten antritt. Im Bereich der männlichen A-Junioren waren Tim Henninger und
Tobias Schneider für den MRV Amicitia am Start. Nach einem guten Vorlauf war
es dann aber leider einer Kollision mit der Bojenkette geschuldet, dass die
beiden trotz guten Streckenschlags nicht in den Kampf um eine vordere Platzierung
eingreifen konnten:
Trainer Christoph Börlin war mit seinen Kindern in erster
Linie angetreten, um auch auf bedeutenderen Regatten Erfahrung zu sammeln.
Die beiden 1996 geborenen Maximilian Matthey und Til Zeilfelder
präsentierten sich im älteren Kinder-Doppelzweier in guter Form. Im jüngeren
Jungen-Doppelzweier mussten sich Julian Schröter (1997) und Moritz
Gehring (1998) dem deutlich stärkeren Teilnehmerfeld geschlagen geben,
gehörten sie aber auch zu den jüngsten Teilnehmern am Start. Ähnlich erging
es dem Jungen-Doppelvierer 13 und 14 Jahre mit Maximilian Matthey, Til
Zeilfelder, Simon Klüter, Carl Trautmann und Steuermann Julian
Schröder. Der Trainer konnte aber auch hier durchaus
Entwicklungspotenzial erkennen und Rückschlüsse für den weiteren
Trainingsaufbau ziehen. Nun beginnen die Sommerferien – Erholung, Regeneration und
Entspannung und wir wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern, dass sie nach
erlebnisreichen, sonnigen Sommerwochen gesund und mit viel neuer Motivation
ins heimatliche Mannheim und unter den Fernmeldeturm zur Amicitia
zurückkehren! |