Von Fußball und Rudern in Lauingen…
![]()
![]()
|
3./4. Juli 2010 Eigentlich war es ja ein Fußballwochenende. Deutschland sollte
spielen… gegen Argentinien im Viertelfinale der WM. Die Nation war gespannt.
Auch ein kleiner Trupp Amicitianer aus Mannheim, der sich trotz allen
Fußballfiebers, das sich bei Ruderern manchmal mehr, manchmal weniger in
Grenzen hält, auf den Weg nach Lauingen machte. Es war aber nicht dem Fußball zuzuschreiben, dass das
Grüppchen übersichtlich klein war. Verletzungen und Krankheit trugen ein
Übriges dazu bei. Ein schmerzlicher Ausfall war sicherlich Jan Preston, der
aufgrund eines mehrfachen Bruchs des Sprunggelenks für den Rest der Saison
ausfallen wird. Von hier aus gute Besserung!! Alle anderen machten sich mit Laptop und TV-Karte auf den Weg,
denn Fußball kann man auch in Regattapausen auf der Motorhaube eines
Vereinsbusses anschauen. Guter Laune - zumal, wenn das Ganze mit einem
deutlichen 4:0-Sieg für Deutschland ausgeht. Da stören höchstens noch die
Vuvuzelas am Ufer. Oder die Tatsache, dass das ein oder andere Ruderboot im
Eifer des Gefechts in Mannheim vergessen wurde oder auch nicht vergessen,
sondern einfach nicht mehr auf die Hänger passte– aber: Probleme sind
Lösungen in Arbeitskleidung! Die Fußballer gewannen also in Südafrika, einige Amicitianer
in Lauingen: Moritz und Julian holten gar den allerersten Sieg in
ihrer noch jungen Karriere im jüngeren Jungen-Zweier. Wir gratulieren den
beiden! Zwar sagt Trainer Tobias Schuhmacher ganz klar, dass 2 Siege
in Lauingen zu wenig waren (neben den
beiden o.g. siegte auch Philipp Klüter), doch ist auch festzuhalten, dass die
Konkurrenz deutlich stärker war als bei anderen kleinen Regatten. Da es
gerade im Kinderbereich darüber hinaus aufgrund ausbleibender Gegenmeldungen
zu zahlreichen Rennausfällen kam, war es unseren Jüngsten nicht möglich, sich
in gewünschter Form zu präsentieren. Da viele Amicitia-Ausfälle zu verzeichnen waren, andererseits
aber auch im Blick auf die Landesmeisterschaft das ein oder andere
ausprobiert werden sollte, sind einige Rennen unter dem Stichwort „Erfahrung“
zusammenzufassen. Eva und Bettina sind abschließend hervorzuheben, da sie gute,
grundsolide Rennen fuhren, ebenso wie Philipp, für den sich mehr und mehr
zeigt, dass längere Strecken ihm einfach besser liegen.
Die A-Junioren haben sich wieder einmal bei einer Regatta
präsentiert und man darf gespannt sein auf weitere Regattateilnahmen. Also: auf geht’s zur Landesmeisterschaft! |