Mitgliederversammlung, 28. März 2010
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Fristgerecht
waren die Mitglieder des MRV Amicitia zur 129. Ordentlichen
Mitgliederversammlung am 28. März 2010 in den Festsaal des
Bootshauses eingeladen worden. Pünktlich
um 16 Uhr begrüßte Vorstand Norbert Ufer die aus den
unterschiedlichen Gruppierungen des Vereins Erschienenen. Er begann mit einem
Blick auf ein zurückliegendes ruhiges Geschäftsjahr. Einige wenige
Baumaßnahmen standen an und wurden umgesetzt, das größte Vorhaben, der Bau
einer Photovoltaikanlage, musste jedoch aufgrund sich ändernder
Rahmenbedingungen ausgesetzt werden. Prüfung von Verschattungssituation und
Tragfähigkeit der Dachlast ließ den Vorstand die Entscheidung treffen, trotz
anders lautender Beschlusslage auf den Bau zu verzichten. Für das neue Jahr
stehen nun andere Sanierungsprojekte wie z.B. die Dämmung der Ostseite des
Gebäudes und die Erneuerung zahlreicher Fenster an. Weitere
Energiesparmaßnahmen werden derzeit überdacht. Auch die Verlängerung des
Pachtvertrages steht in diesem Jahr auf der To-do-Liste der Vorstandschaft.
Norbert Ufer beschloss seinen Jahresrückblick mit dem Dank an seine
Vorstandkollegen, die ihn zu jeder Zeit tatkräftig unterstützen, sowie an beispielhaft
benannte Mitglieder, die sich in ihrer Freizeit in großem Maße für ihre
Amicitia engagieren. Es
schloss sich der Bericht sowie die Vorlage der Überschussrechnung über das
Geschäftsjahr 2009 durch Schatzmeister Martin Quincke an, das der
Stellvertretende Vorsitzende Verwaltung Dr. von Mittelstaed
aus seiner Sicht ergänzte. Nach Empfehlung der Kassenprüfer konnte der
Schatzmeister ebenso wie die gesamte Vorstandschaft durch die
Mitgliederversammlung in einem einstimmigen Urteil entlastet werden. Besonderer
Dank sei an dieser Stelle auch einmal dem Vorstand Norbert Ufer
ausgesprochen, der mit großem Engagement die Geschicke des Vereins lenkt! Sportvorstand
Benjamin Wolf beleuchtete dann die Aktivitäten der einzelnen
Gruppierungen innerhalb des Vereins. Erfreulich groß ist wieder die Gruppe
der Kinder im Bereich des Regattasports geworden. Mit 12 Aktiven zählt sie zu
den größten der Region. Aber auch im Bereich der B- und der A-Junioren ist
das Trainingsgeschäft voll in Gange, die erste Regatta haben die Sportler am
vergangenen Sonntag beim Mannheimer Stadtachter ja bereits
absolviert. Ideen für den Ausbau des Seniorenbereichs, der bei der Amicitia
derzeit leider kaum vorhanden ist, werden momentan konzipiert und sicherlich
bald in die Praxis umgesetzt. Neben dem jugendlichen Regattabereich ist die
Freizeitgruppe aktiv, trainiert die Mannschaft der Alten Herren regelmäßig
und hat die Elterngruppe im Blick auf die gefahrenen Trainingskilometer die
engagiertesten Mitglieder. Die „66er“
nahmen im zurückliegenden Jahr an der Langstreckenregatta Vogalonga
teil und arbeiten in diesem Jahr auf die Teilnahme bei der Gardalonga hin.
Wanderfahrten unterschiedlicher Gruppierungen wurden durchgeführt und stehen
auch für das laufende Jahr an. Das sportliche Leben innerhalb der Amicitia
zeigt sich also bunt und vielfältig! Weiter berichtete Benjamin Wolf über die
Kooperation mit der Mannheim Business School, sowie dem studentischen
Anfängerkurs der Mannheimer Universität, der regelmäßig beim MRV Amicitia
durchgeführt wird. Er bat darum, die Aktion „Rudern gegen Krebs“,
sowie die Stadt Mannheim insgesamt und den Rudersport im Besonderen bei der „Mission
Olympic“ zu unterstützen. (Wir berichteten.) Als
kleinen Wermutstropfen stellte der Sportvorstand den Zustand des Bootsparks
dar, da es in diesem Jahr deutlich mehr kleinere Schäden an den Booten gab
als in den Jahren zuvor. Zwar konnte alles durch den Bootsschreiner Herrn
Lantin behoben werden, doch bittet die Vorstandschaft dringend um den
sorgfältigeren Umgang mit dem Material! Sichtbares Zeichen des großen
Engagements des Bootsschreiners war die Fertigstellung eines umgebauten
ehemaligen Vierers mit Steuerplatz in einen „Fünfer“ – das Boot „Dr.
Barniske“, das seinen Namen auch nach dem Umbau behält, wurde heute der
Vereinsöffentlichkeit zur Nutzung übergeben.
Nach
den sportlichen Berichten stellte sich der im November gewählte Jugendvorstand
der Mitgliederversammlung vor. Neben der Zuordnung von Namen und Aufgaben
berichtete die Jugendvorsitzende Alessa Boschert über anstehende und bereits
durchgeführte Vorhaben: Wichtiger Schritt war sicherlich die Neukonzeption
der Jugendordnung, die in der Jugendversammlung beschlossen wurde. Die von
den Jugendlichen durchgeführten Stammtische sollen weiter geführt werden,
der Jugendraum „das Loch“ in einen besseren Zustand versetzt werden. In
einem anschaulichen Überblick stellte Tobias Schuhmacher,
Trainer der B-Junioren, stellvertretend für die anderen ebenfalls anwesenden
Trainer, die Trainingsarbeit im Regattabereich vor. Er erläuterte die
Ausarbeitung eines Trainingsplans auf der Grundlage der Trainingsprotokolle,
sowie die Konzeption für einzelne Sportler und Bootszusammensetzungen anhand
von Zielzeiten des DRV und Ergebnissen von Ergo- sowie Krafttests. Den
Abschluss der Mitgliederversammlung stellte die Unterzeichnung der
Trainingsverpflichtung der jugendlichen Sportler dar, die erstmals im Rahmen
einer Mitgliederversammlung und nicht, wie in den Jahren zuvor, intern
durchgeführt wurde. Die jugendlichen Sportler verpflichteten sich zu gesunder
Lebensführung und bestmöglicher Verrichtung von Training und Wettkampf, der
Vorstand zur Bereitstellung optimaler Trainingsbedingungen, sowie die Trainer
zur bestmöglichen Unterstützung der jugendlichen Aktiven. Die
Mitglieder blicken nun in ein interessantes, hoffentlich erfolgreiches,
gesundes und sportliches neues Geschäftsjahr. |