Steckbrief des Monats: Juli 2011

 


Wolfgang Krämer

- langjähriger Wanderruderwart und „Vereinszeitungsmacher“

 

Geburtstag:

1942

Mitglied im Verein seit:

1.4.1957

Beruf/Schule

Dipl.Ing.

Über mich selbst…

Ich halte mich für einen ruhigen und realistischen Menschen.

Lieblingsspruch/Motto:

So etwas habe ich nicht.

(Ruder-)Sportliche Erfolge:

1958 war ich Rennsteuermann und 1959 startete ich im leichten Jugendvierer mit J. Meissner, dem späteren Einer Europameister und Silbermedaillengewinner von Mexico, Jörg Kruse, der in den 70er Jahren mehrmals Deutscher Meister im Vierer wurde und  W. Leder, dem Bruder unseres unvergessenen Ruderkameraden Peter Leder. So erfolgreich wie Meissner und Kruse war ich natürlich nicht, aber ich habe mehr als die Hälfte meiner Rennen gewonnen.

Lieblingsbootsklasse:

Eindeutig der Riemen-Vierer.

So kam ich zum Rudern:

In meiner Kindheit wohnten wir unweit der Lessingschule und unsere Nachbarn waren die Aletters.  C. Aletter gehörte zum Kreis der Meisterruderer der Amicitia, die Ende der 20er und den frühen 30er Jahren die deutsche, ja die internationale Ruderszene beherrschten. Sie holten z.B. 1928  die erste Deutsche Meisterschaft im Achter in die Amicitia und  stellten eine der besten Mannschaften der Welt, was  sich auch 1932 auf der Olympiade von Los Angeles zeigte, wo sie die Silbermedaille im Vierer ohne Steuermann gewannen. Da mein Vater in seiner Jugend auch gerudert hatte, allerdings bei der Frankfurter Germania, war klar, dass der“ Buu“ mit 15 auch rudern würde. Dass mein Englischlehrer, Dr. Schubert, auch Ruderer war, sollte auch kein Nachteil sein.

Meine sportlichen Ziele:

Heute habe ich nur noch das Ziel, wieder sportlich fit zu werden und dazu nutze ich vor allem das Ruderbecken und die Wanderfahrten. Überhaupt haben die es mir angetan, denn sonst wäre ich nicht seit etwa 1994/95 Ruderwanderwart. Da waren schon einige schöne Erlebnisse dabei. Ich denke  z.B. an die Ruderwanderfahrt auf der Mecklenburger Seenplatte oder die auf dem Vierwaldstätter- See oder dem Lago Maggiore, aber auch unsere jährliche Wanderfahrt von Gundelsheim nach Mannheim, dort wo der Neckar am schönsten ist, war immer toll. Absolute Höhepunkte waren natürlich die Ruderwanderfahrten in den USA, in Portugal oder England und Irland, aber die hat unser unvergessener Ruderkamerad Paul Deblitz zusammen mit Heinz Kettner organisiert.

Was ich richtig gut kann…

Ich organisiere ganz gerne, denn sonst wäre ich nicht schon so lange Wanderwart und sonst hätte ich nicht, wenn auch mit Unterbrechungen,  zwischen 1970 und 2001 die Vereinszeitung „gemacht“.

Wenn nicht im Ruderboot findet man mich hier:

Na ja , ich bin in Rente, aber ich versuche mich körperlich wie geistig fit zu halten und gehe deshalb in Sprachkurse in der VHS, wo ich Italienisch und Französisch belegt habe und außerdem male ich gerne und gehe seit vielen Jahrzehnten regelmäßig kegeln. Bis vor wenigen Jahren bin ich mit den Andlers, den Schneekluths, den Salzmanns und den Betz auch gerne zum Skilanglauf. War immer nett.


 

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